Montag, 20. April 2009

Erhöhtes Aufkommen von Hummeln

Ist Euch Gärtnern, Pflanzenliebhabern und Spaziergängern das auch schon aufgefallen?
Heuer sind besonders viele Hummeln unterwegs.
Ich dachte, das wäre vielleicht eine lokale Angelegenheit (mehrere Hummelnester in einem Hof), aber ich habe schon von Bekannten und Freunden, die weiter weg wohnen, gehört, daß ihnen das auch aufgefallen ist.

Wie siehts aus!?
Konntet Ihr das auch feststellen?
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irishwolfhound - 20. Apr, 22:16

bestätige …

… dafür werden die bienen immer weniger. ich denke, dass die natur gerade den ausfall der bienen durch hummeln kompensiert. das problem ist nur, dass hummeln nicht blütentreu sind …

Niwi - 20. Apr, 22:29

Bienen hatten wir ohnehin recht wenige im Garten.
Ich weiß nicht woran das liegt.
Aber heuer sind monsterviele Hummeln unterwegs!
Sogar im Haus waren schon welche.
irishwolfhound - 23. Apr, 08:30

die bienen …

… sterben aus, weil es kaum mehr imkerInnen gibt. das ist ein echtes problem. man weiss es, schweigt es aber tot.

ich will zu imkern beginnen, mir fehlen im augenblick aber die finanziellen mitteln. gefördert wird nur, wer gleich gross einsteigt. wer ein oder zwei stöcke will, schaut durch die finger.
Niwi - 23. Apr, 10:36

Hi M.!
Das ist typisch Österreich.....
Helmut (Gast) - 21. Apr, 09:24

Hummeln

Als Stadtkind frage ich mal: tun einen die Hummeln was, falls oder wenn sie aggressiv sind?
Ist so was schon vorgekommen? Da ich jogge und radfahre frage ich mal sicherhaltshalber nach.

endlosfaden (Gast) - 21. Apr, 10:33

liebes Stadtkind,

die Hummeln tun dir bestimmt nichts, sie sind äußerst friedlich
:-). Entgegen der allgemein herrschenden Meinung, sie könnten nicht stechen, haben Hummeln durchaus einen Stachel. Warum sie den so gut wie gar nicht einsetzen, kann ich aber auch nicht sagen.
Ich selbst habe auch noch nie eine "aggressive" Hummel gesehen; wenn fürher dieKinder danach hektisch geschlagen haben, dann gab es nur Gebrumme und sie flogen weg. Ganz lieb also :-).

Und Niwi, das erhöhte Aufkommen von Hummeln kann ich aus so bestätigen. LG
Niwi - 22. Apr, 12:49

Hi Helmut,
eine Hummel hat mich noch nie gestochen.
Es reicht ja schon wenn es Wespen gibt *g*
Niwi - 22. Apr, 12:51

Hallo Endlosfaden,
aha, also auch in D-Land!
Das das noch niemanden von den Medien aufgefallen ist??
rosenherz - 21. Apr, 10:23

Ja, mir ist das auch aufgefallen. Rund ums Haus habe ich sie bemerkt: dicke, brummige Flieger. Aber mir ist auch aufgefallen, dass heuer kaum Bienen zu sehen sind. Bei den blühenden Obstbäumen war früher ein Summen zu hören, heuer habe ich kaum noch eine Biene gehört oder gesehen. Sterben die Wildbienen etwa aus?
Dabei sind gerade diese so wichtig für die Bestäubung, da sie bereits bei 2 Grad Tagestemperatur ausfliegen, während die Honigbienen erst bei 9 Grad ausfliegen. Besonders für die frühblühenden Sorten sind Wildbienen unverzichtbar. Aber wo sind sie heuer?

Niwi - 22. Apr, 12:50

Ohh, genau!
In diesem Zusammenhang haben wir auch gemerkt, daß die Bienen weniger werden.

Vielleicht hat das was mit dem Gift zu tun, daß viele Bauern überall auf ihren Feldern ausschütten?
rosenherz - 22. Apr, 19:10

Nun, das trifft schon zu, dass die Giftspritzerei den Bienen zusetzt. Aber, es muss noch etwas anderes dahinterstecken: Wir wirtschaften hier seit knapp 20 Jahren als Biobauern und haben eine besonders wildbienenfreundliche Umgebung mit viel Sträuchern, Hecken und Blütenwiesen. Zudem kommt am ganzen Berg, auf dem wir wohnen, keine Chemie zum Einsatz, die Nachbarn wirtschaften auch biologisch.
Irgendetwas scheint mir da noch im Busch zustecken. Vielleicht sind viele Wildbienen eingegangen wegen dem Schnee bis in den April. An manchen Orten hier, weiter hinten im Tal, liegt ja noch bis zu einem Meter Schnee. Vielleicht sind sie verhungert.
Niwi - 23. Apr, 00:30

Hi Rosenherz,
bei uns ist es eher wärmer als sonst im April, ein Jahrhundert-April sozusagen.
Vielleicht ist es einfach ein Hummeljahr und ein "wenig-Bienen-Jahr".
Es kommt ja vor, daß manchmal die Natur besonders viele von einer Sorte hervorbringt.
Da gibts z.B. die Nussjahre, usw....
endlosfaden (Gast) - 23. Apr, 19:27

das Bienensterben

ist leider auch biologisch bedingt.
Als mein Vater hat zeitlebens eine Hobbyinkerei mit etwa 12 Bienenvölkern betrieben. Als er noch lebte, hat er sich auch bereits darüber beklagt, dass die sog. Varroa-Milbe seine Völker ausrottet. Das ist eine asiat. Milbe, gegen die unsere einheimische Art quasi als Globalisierungsopfer nichts entgegensetzen konnte. Besonders arg war es wohl Anfang und Mitte 2000, und mittlerweile gibt es kaum noch wirklich gesunde Bienenstöcke. Die Milbe schwächt zudem nicht nur erwachsene Bienen, sondern nistet sich gerne in der Brut ein, die dann eh schon geschwächt auch nicht lange leben kann. So werden die Völker mit der Zeit kleiner, bis sie aussterben. Zudem sind sie anfälliger für weitere Krankheiten.
Auch gibt es seit einiger Zeit einen weiteren Parasiten aus Asien, die Spore Nosema, die eine hochansteckende Darmkrankheit verursacht. Wenn Bienen die Heilung nicht selbst hinbekommen, werden sie meist getötet, um eine Ausbreitung zu verhindern.

Wenn also die Bestände z.T. bis zu 70 % schon bei betreuten Bienen zurückgehen - wie sieht das wohl bei den "sich selbst überlassenen" Wildvölkern aus?!
rosenherz - 23. Apr, 22:17

@ endlosfaden und niwi
Nicht nur die Bienen sterben, auch der Beruf des Imkers ist am Aussterben, sodass insgesamt weniger Völker gehalten weden, als noch vor zehn oder zwanzig Jahren.
Niwi - 26. Apr, 22:08

Hallo Rosenherz und Endlosfaden,
das stimmt, Imker werden auch immer weniger.....

Das sind ja arge Sachen, z.B. eingeschleppte Bienenkrankheiten usw.., davon habe ich überhaupt nichts gewusst.
Helmut (Gast) - 21. Apr, 11:49

danke, endlosfaden

für die Erklärung :)
Da kann ich ja beruhigt sein.

Niwi - 26. Apr, 22:09

Hi Helmut,
letztens hat mir die Flummikatze ganz stolz eine noch lebende Hornisse ins Schlafzimmer gebracht.
Verrückte Katze......
Anfängerin - 23. Apr, 13:29

Daß es immer weniger Honigbienen gibt, hat mehrere Gründe:
  • Es gibt weniger Imker.
  • Diverse Pflanzenschutzmittel - gern auch in Kombination - machen den Bienen zu schaffen, evtl. auch die genmanipulierten Pflanzen.
  • Es gibt seit Jahren Bienenkrankheiten wie z. B. die Varroamilbe, die die Völker schwächen und die dann sterben. Da hat man noch kein richtiges Mittel gefunden.
Wildbienen haben es immer schwerer heutzutage, weil sie zu wenig Möglichkeiten zu nisten. Eine Möglichkeit wäre, ihnen einen Insekten-Nistkasten hinzuhängen. Bei mir haben Wildbienen meine Fensterlöcher besetzt...

Niwi - 26. Apr, 22:06

Hallo Anfängerin,
lauter Bienenspezialisten sind hier, kommt mir vor.
Ich kenne mich mit Bienen lange nicht so gut aus wie Du!
Aurisa - 23. Apr, 22:31

Also über die Bienen wurde ja schon alles gesagt, daß es denen schlecht geht und warum... jedenfalls soweit man das weiss... ganz geklärt sind die Ursachen noch nicht...
Was ich persönlich aber nicht bestätigen kann ist, daß es mehr Hummeln gibt. Vielleicht kommt das ja noch aber zumindest bisher war dieses Jahr davon noch nichts zu sehen hier.
Viele Grüße
Klaudia

Niwi - 26. Apr, 22:10

Hi Aurisa,
momentan haben die Hummelkonzentrationen wieder abgenommen.
Aber ein Zeitlang wars ganz arg, sehr sehr viele Hummeln.
Mal gucken, wie es weitergeht!

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