Mittwoch, 5. Oktober 2011

Pelz-Ernte

Ich hab Fotos und Videos von "Pelzernte" gesehen das haut die stärksten Wikinger um, unglaublich grausame Bilder wie sie die herzigsten Tierkinder töten!!

Die Geschwister sitzen geduckt in einer Ecke und sehen zu wie ein Geschwisterchen nach dem anderen aufgeschlitzt und gehäutet wird. Die abgezogenen Leiber werden noch LEBEND auf einen Haufen geworfen. Die armen Kreaturen schauen noch aus den Augen heraus und haben keine Lider mehr. Warum wird sowas nicht publik? Alles nur wegen dem Profit.

Wer trägt bei solchen Bildern noch Pelzsachen?
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http://niwi.twoday.net/stories/42991349/modTrackback

Elisabetta1 - 6. Okt, 01:43

Betretenes Schweigen! ;-((

Es wird nicht publik, weil diese armen Lebewesen keine Lobby haben und sich niemand dafür einsetzt. Aber selbst wenn man seine Stimme erheben würde, würde es nicht viel helfen, denn die Profitgier dieser Menschen ist größer, als unsere schwachen Stimmen.
Tut mir auch leid!

P.S. Solche Filme oder Videos könnt ich nicht ansehen!

Niwi - 7. Okt, 20:44

Elisabeta,
ich tue mir auch schwer mit solchen Videos und wenn ich wieder eines sehe, kann es passieren, daß ich mich eine Woche lang plage und abends nicht einschlafen kann.

Es gibt schon Menschen, die für die Tiere sprechen. Die werden dann vom Staat wie Verbrecher verfolgt. Dabei sollte man die Gesetzesbrecher eher auf der anderen Seite suchen. Es gibt immer noch viel zu viele Massenbetriebe, deren TIerhaltung man als Quälerei bezeichnen könnte. Die haben natürlich mächtige Freunde in der Politik.
Solche Leute können die Polizei losschicken und Menschen im Morgengrauen verhaften lassen.

Die Menschen müssen informiert werden, was läuft! Je mehr Menschen davon wissen, desto weniger kann man Tierschutz kriminalisieren.
rosenherz - 6. Okt, 23:41

Wer trägt bei solchen Bildern noch Pelzsachen?
Ich glaub, wer Pelz anzieht, schaut sich keine solchen Bildern an. Wer solche Bilder sieht, wird wahrscheinlich keinen Pelz kaufen oder tragen.
Andererseits, bei der Christbaumkugelherstelleung arbeiten in China die Menschen unter fruchtbaren Bedingungen, mit giftigsten Substanzen, mit denen sie ihr eigenes Leben beschädigen. Trotzdem werden sie In Europa Jahr für Jahr freudig gekauft und am Christbaum bewundert ob ihrer Schönheit. Trotz des Wissens um die Herstellung werden sie gekauft. Trotz des Leids, das ihre Herstellungsart verursacht, werden sie als schön und faszinierend empfunden. Was für ein Widerspruch.
Wir sind im Alltag von einer Vielzahl solcher Widersprüche umgeben, die mit der bunten schönen Warenwelt verbunden ist, die uns vor die Nase gehalten wird.
Der schöne Gold- oder Silberschmuck, zig Tonnen an vergifteter Gesteinsmaterial bleiben zurück. Das knusprige Schnitzl, es wächst mit tausenden anderen Jungschweinen in einem öden Betonstall heran, wo sich die Muttersau in einem Käfig gehalten kaum bewegen kann. Das frische Bäckersemmerl, es wächst auf einem Acker heran, der mit einem Gift besprüht wird, das eine verkürztes Halmwachstum bewirkt, damit weniger Stroh anfällt.
In den leckeren Spagetti stecken Eier aus brutaler Käfighaltung der EU, weil die Käfighaltung in Ö verboten ist aber in der EU erlaubt. Oder die Topfengolaschte bei Bäcker, auch sie hat meistens Käfigeier in ihrer Tasche. Die wenigsten Bäcker wissen überhaupt, woher die Eier für ihre Backwaren stammen! Ja, der Teufel steckt im Detail.

Niwi - 7. Okt, 20:50

Rosenherz, ich bewundere Deinen Bildungsstand.
Du kennst Dich wirklich gut aus!

Solche Informationen müssten Tagtäglich in der Zeitung stehen und jeweils dazu eine Alternative genannt werden!! Statt Christbaumkugeln aus dem Fernen Osten lieber Christbaumkugeln selber basteln.
Darauf achten, was man und wo man einkauft!

Wenn alle Menschen aufstehen und sagen:
WIR wollen keine Käfighaltung mehr, sondern Freilandhaltung!!!
WIR wollen keine Kastenstände für unsere Schweine, sondern glückliche Schweine!!!
WIR wollen kein Gift mehr auf unseren Feldern!!
usw...

Dann wärs gut.
rosenherz - 7. Okt, 23:40

Ja, die Alternativen gab es bereits, bevor der angeblich so billige Weltmarkt mit dem angeblich freien Handel sich ausgebreitet hat. Und gibt es weiterhin. Wenn alle Menschen aufstehen würden .... doch es braucht nicht einmal alle. Aus der Konfliktforschung (Tierhaltung zeigt einen Konflikt zwischen dem Bedarf des Menschen und den Bedürfnissen der Tiere) weiß man, es genügt rund ein Drittel eine Gruppe von Menschen, um eine kritische Masse zu bilden, die einen Systemwechsel ermöglicht. Wenn man bedenkt, es sind derzeit rund 20 % der Bauern bereits Biobauern, so schaut das gut aus, schließlich sind auch etwa soviele kritische KonsumentInnen.

Mehr glückliche Schweine wird es nur dann geben, wenn wir täglich beim Einkauf den Mehrpreis für den höheren Aufwand zu zahlen bereit sind bzw unseren Speisezettel mit mehr Getreide, Gemüse und Obst bereichern, statt mit Fleischprodukten. Denn für 1 kg Fleisch verbraucht die Produktion siebenfach mehr an Energieaufwand, als für pflanzliche Lebensmittel. Weniger Massentierhaltung bedeutet zugleich auch bessere Bedingungen für die verbleibenden.

Wir beklagen uns oftmals über die Politik, das Versagen der PolitikerInnen. Doch wir sind täglich selbst politisch tätig - mit unserem Einkaufskorb. Das ist eine weitreichende politische Entscheidung, eine Macht, die sich die Menschen beim Einkaufen selten bewußt sind.

PS: Danke für das Kompliment! Mich interessiert einfach, wie die Dinge in die Welt kommen, also ihre Entstehungsprozesse und ihre Folgen. Und wohl müssen wir uns als Gesellschaft auch mit dem Müllproblem auseinandersetzen.

Christbaumkugeln aus dem fernen Osten sind an sich wegen des Imports kein riesengroßes Problem, sondern der fehlende Umweltschutz, wie auch die fehlende Anwendung der Menschenrechte. Zwar existiert in China ein gültiges Autonomiegesetz, doch es ist ein "weiches" Gesetz, es gibt keine Rechstsicherheit. Also, es existieren weder Verfassungs- noch Verwaltungsgerichte, die dieses Gesetz durchsetzen könnten.Die Menschen sind vorsichtig und ängstlich, sie haben sich an Verzeiflung und Ernüchterung gewöhnt. In den letzten dreißg Jahren hat es weder freie Wahlen, noch Rede- und Pressefreiheit gegeben.
theswiss - 7. Okt, 08:09

Und dann frage ich mich, was das für Untermenschen sein müssen, die fähig sind, diese 'Arbeit' zu verrichten.

Niwi - 7. Okt, 20:39

Diese Art der Pelzernte ist in China gebräuchlich. Man betäubt nicht, das kostet Zeit und Geld.
*Schlitz Schlitz abzieh Tierkind nackt wegwerf* geht schneller.
rosenherz - 7. Okt, 23:49

Untermenschen? Dort wo der Tierschutz derart im argen liegt, ist auch der Menschenschutz miserabel. Wer keine andere Möglichkeit hat zu Arbeiten um einen Hungerlohn, um selbst irgendwie den nächsten Tag zu überstehen, der wird nicht zurückschrecken (dürfen), solche Arbeit zu tun.
Niwi - 8. Okt, 10:40

Hallo Rosenherz,
man muss schon ein besonders stumpfer Mensch sein, um sowas zu machen.
Solche Menschen gibt es überall:

In Spanien, wo sie die überzähligen Hunde auf Bäumen erhängen. Trotzdem wird weitergezüchtet, denn sie wollen ja schnelle Hunde (Galgos) für die Rennen.

In Rumänien, wo die Hunde auf der Strasse erschlagen werden, auch die von den Nachbarn (!!!) - denn man kriegt ja 20 Euro von der EU als Belohnung für jeden toten Hund.

In der Ukraine, wo Hunde zu tausenden LEBEND zerschreddert oder verbrannt werden, nur weil da so ein Fussballmatch stattfindet.

In den Industrieländern, die herzige und liebe Tiere als Laborversuchstiere quält und tötet.

In "Überall"

Auf mich hat mal so eine falsche Frau mit dem Finger gedeutet und gesagt: "ja wenn Du Hunger hast, dann machst Du sowas auch (damals war die Rede von den Gallenspendenden Bären)."

Das stimmt nicht. Sowas würde ich NIE tun. Unter keinen Umständen. Ich würde ein Tier auch nie lebend häuten. NIe, unter keinen Umständen.
Was ich nicht ausschließen kann ist, daß ich in Grenzsituationen jagen gehe, bevor ich verhungere. Da muss ich aber wirklich schon fast am verhungern sein.

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