Allerlei - Tagebuch
Jetzt im Herbst gibt es im Garten viel zu tun, um den Garten winterfest zu machen.
Wasser abdehen, verdorrte Blumenstauden wegschneiden, Beerensträucher schneiden und die neuen Triebe anbinden, Laub rechen, .....
Die Interessenten, die mich die letzten Wochen unter Druck gesetzt haben (Schätzmeister schnell bestellen, Schrebergarten verkaufen...) sind letztendlich doch abgesprungen.
Zuerst hatten sie es so eilig und dann sprachs: "soooo viel Arbeit, auch im Haus, na lieber doch nicht..."
Das Ganze hat auch sein Gutes.
Jetzt kann ich wieder normales Tempo anlegen.
Und biete ihn im Frühling zum Verkauf an.
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Ich habe bald Geburtstag *juhuu* und viele Wünsche :-)
Wünschen würde ich mir kleine Transporte von Wien X nach Wien VII
(Stereoanlage, Staubsauger - alles was man schlecht mit den Öffis transportieren kann).
Zeitaufwand ca. 2 Stunden inkl. Fahrt
Ein großer Geburtstagswunsch ist die Anwesenheit (ca. 2 - 3 Stunden) beim Sachen schlichten und verpacken im Gartenhaus.
Momentan finde ich es ein bisschen entrisch dort, weil so gar niemand mehr da ist.
Man müsste gar nichts machen...
ausser, man ist neugierig und will wissen ,was am Dachboden ist :-)
Auch vom Gartenhaus nach Wien VII gibt es einiges, was nicht in meinen Trolly passt.
Zum Beispiel:
Eine alte Waage, meine Ballerina Puppe, eine Waschrumpel, ein alter Holzrechen....
Zeitaufwand ca. 2,5 Stunden inkl Fahrt
Einen Keller in Wien X muss ich auch noch ausräumen und allein trau ich mich nicht allei in den Untergrund *g*
Es ist dort ein Steigerl Farben und Lacke, die ich auf der Sondermüllstelle entsorgen will, weiters ein Paar Ski, eine Rodel und einige Kleinigkeiten.
Zeitaufwand: ca 1,5 Stunden
Das sind so meine Wünsche...
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Es geistert im Haus am Laaer Berg.
Jetzt gehen nicht nur Türen gehen knarrend auf, sodaß mir gleich das Herz in die Hose fällt - jetzt fangen Uhren urplötzlich an zu gehen!
Die Uhr ist aufzuziehen, stand ca. ein Jahr lang still, ich habe die Uhr nicht angegriffen.
Heute waren wir zu zweit im Gartenhaus im 1. Stock und kramten in den Puppenkoffern.
Da fing die Uhr an zu ticken, sie zeigte auch noch mit einer Abweichung von 5 Minuten die richtige Zeit.
Ach ja, nach einer kurzen Schrecksekunde freuten wir uns über die Grüße von drüben.
Ansonsten viel zu tun, wie immer :-)
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mit neuem Elan!
Und ich hoffe, daß ich diese Woche viel weiterbringen werde.
Programm für heute:
Rechnungen fürs Magistrat zusammensuchen
Kopieren
Hinfahren, Orginale vorlegen, Fotokopien dortlassen
(Ich war schon vorige Woche dort, aber da saß eine neue Dame und die wollte andere Unterlagen von mir)
Baumarkt Glühbirnen kaufen+ Fliessen (Preise checken)
Baustelle 1 fertig machen, Endreinigung
(Fenster putzen, Staubwischen, Bad und WC putzen, Aufwaschen)
Wohnung abfotografieren
Bank
Diverse Einkäufe, teilweise auch privat, brauche eine gescheite Bürste :-)
Wenn es sich vor 18.00 ausgeht, dann will ich noch zum Yves Rocher. Vielleicht hat auch noch der VKI geöffnet, brauche einige Infos.
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Am Dachboden unter Kisten und alten Klomuscheln fand ich einen kleinen Schatz, meine ehemalige Schultasche.
Aufsätze, Arithmetik, Bio, Geschichte......alles noch da, Vater hats aufgehoben.
Ich musste natürlich die Hefte gleich durchblättern und plötzlich kamen längst verschüttete Erinnerungen wieder! Unser Klassenvorstand, C. Beierl, schien mich zu hassen und wollte mir das Leben zur Hölle machen.
Die Lehrerin besserte mir nicht nur meine Rechtschreibfehler aus, sondern unerbittlich Stil und Satzbau, schrieb Worte dazu, die ich gar nicht sagen wollte und ließ mich seitenweise Strafarbeiten machen, wenn ich angeblich im Heft Platz verschwendete.
Ich hatte es nämlich gerne übersichtlich.
Einen sehr berührenden Aufsatz fand ich:
"Warum ich auf das Konzert nicht mitgehen durfte"
Eine Strafarbeit, die ich in einer Parallelklasse schrieb.
Die Lehrerin hatte einen Vorfall richtiggehend konstruiert, damit sie mich bestrafen kann.
Ich sollte fremde Papierschnipsel aufheben. Während ich das tat, leerte sie meine Schultasche aus.
Sie konfiszierte meine privaten Comixhefte und ließ mich die Tasche wieder einräumen.
Auch in meiner Tasche herrschte Schlichtordnung und so räumte ich zuerst Atlas, dann Seydlitz usw.. ein.
Ihr war das zu langsam und sie leerte meine Schultasche nochmals aus und zwang mich, die Tasche irgendwie einzuräumen, ich begann zu protestieren und dann war das Konzert gestrichen.
Es gab viele solcher Vorfälle.
Einmal zu Fasching konfiszierte sie mein halbes Kostüm (ich ging als HIppie).
Und ganz schlimm im Nachhinein gesehen waren damals ihre Worte:
"Du landest bestimmt mal in der Gosse!"
Damals hatte ich keine Ahnung, was das heißen soll und dementsprechend ließ mich das kalt.
Ich wusste nur, daß es was gemeines war, weil es von ihr kam.
Bei einem Klassentreffen kam ich leider genau neben ihr zu sitzen. Sie war alt geworden und ihr Kopf wackelte.
Sie fragte mich, was ich mache.
Ich sagte ihr, daß ich Physik studiere.
Sie sagte: "Na ich wusste schon immer, das viel in Dir drinnensteckt."
Nun, ich bin nicht in der Gosse gelandet.
Meine diversen Schlichtordnungen haben mich immer sehr erfreut.
Und meine übersichtliche Art Hefte zu führen bzw. mitzuschreiben, war auf der Universität so beliebt, daß sich nicht nur meine Kollegen, sondern auch gerne mal die Professoren meine Skripten ausborgten.
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Ich habe eine Schuhschachtel voll altem Besteck aus Alpaca (Alpaka?) bei meinem Vater gefunden, welches ich selber nie verwenden werde.
Irgendwie mag ich es nicht wegwerfen.
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Mein Vater hat alles mögliche und unmögliche in seinem Gartenhaus gesammelt.
So hatte er z.B. 5 Gartenbänke, 12 Rechen, 14 Schaufeln, 3 Krampen, 5 Heckenschneider, 4 Rasentrimmer, 3 elektrische Rasenmäher....usw.
Wir meinten zuerst, daß die Sachen vielleicht gar nicht funktionieren.
Weit gefehlt, die Geräte liefen wie am Schnürchen!
Da ich im Garten zusammenräumte, ließ ich mir von verschiedenen Firmen Kostenvoranschläge für eine teilweise Gartenräumung machen.
Ich bekam über myhammer.at ungefähr zehn Angebote (tlw. mit Besichtigung) zwischen 200 und 300 Euro. Das fand ich ganz ok!
Das Hilfswerk hat auch einen Räumungsdienst, den rief ich extra an. Nach einer Besichtigung bekam ich das Angebot von 750 Euro!
Ich hab geglaubt ich höre nicht richtig!
Das ist ja fast 4x so viel, als die anderen Räumungsdienste!!!
Ich fragte, wieso das m i t A b s t a n d so teuer ist!? Sie sagte mir, daß man 6 - 7 Mal mit einem Möbeltransporter fahren müsse!
Diesen Kostenvoranschlag fand ich total überzogen!
Ich schätzte das Kramuri auf maximal 2 Transporter.
Zwei junge Gärtner kamen (über myhammer.at nach Besichtigung und Kostenvoranschlag) und holten die überzähligen Sachen und auch viel Sperrmüll ab.
Kostenpunkt: 200 Euro
Dauer: 4 Stunden
Menge: 1 VW Bus und ein Minianhänger voll!
Am besten hat mir gefallen, als mir einer der jungen Männer erzählte, daß er die Gartenbank meines Vaters in den Weingarten von seinen Vater stellen wird.
Find ich super :-)
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hat mir schon wieder in die Schuhe gekotzt.
Immer in die Neuen *schimpf*
Kann sie sich nicht alte, ausgelatschte Stinker aussuchen?
Nein, es müssen die ganz Neuen sein!
1x hab ich sie erst angehabt!
Das heißt, ich werde ab jetzt meine schönen Schuhe verstecken und ihr ganz alte hinstellen.......
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Wenn schon arge Arbeit, dann unter ganz argen Umständen.
Zuerst dachte ich. "regnet eh net so schlimm",
dann dachte ich, "is eh wurscht, bin schon naß".
Die Arbeit die ich machte, war ziemlich ungewöhnlich.
Man könnte schon sagen, eine gruselige Arbeit.
Ganz allein noch dazu.
Habe nämlich heute bei strömenden Regen am Friedhof das Grab von meinem Vater zugeschaufelt.
Es war so tief eingesunken, daß ich 5 (!!!) Scheibtruhen Erde brauchte.
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Handschuhe raus und Sonnenbrille rein in das Täschchen!
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